Apple contra WikiLeaks: Dokumente zu alt, Sicherheitslücken längst gefixt - Hack The Mac

Apple contra WikiLeaks: Dokumente zu alt, Sicherheitslücken längst gefixt

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Die Plattform WikiLeaks hatte Stunden zuvor CIA-Dokumente veröffentlicht, die belegen sollen, dass Millionen von Apple-Kunden von der US-Sicherheitsbehörde ausgehorcht wurden. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino ist schnell dabei sich öffentlich zur Wehr zu setzen: Die veröffentlichten Dokumente seien alt, die darin beschriebenen Sicherheitslücken längst behoben. Ein Umstand, der bei vorherigen Veröffentlichungen genauso anklang.

Anders als bei der Meldung über eine vermeintlich türkische Hackergruppe, die Lösegeldforderungen stellte und öffentlich auf sich aufmerksam machte, ließ Apple in seiner öffentlichen Reaktion darauf diesmal keine Zweifel aufkommen. Denn auch in der Causa WikiLeaks setzte man Ausrufezeichen. Die Enthüllungen seien nicht haltbar, wehrt der Konzern sich.

Dabei ist es noch nicht einmal 24 Stunden her, dass WikiLeaks mit Dokumenten an die Öffentlichkeit ging, die zeigen sollen, wie das CIA Apple-Kunden ausspioniert hat. Im Zentrum der Verdächtigungen, die WikiLeaks aufwirft, steht der Thunderbolt-Ethernet-Adapter. Diesen soll die Sicherheitsbehörde umprogrammiert haben, um Daten abzweigen zu können. Betroffen wären außerdem noch weitere Adapter. Man habe die Firmware manipuliert, sodass das Betriebssystem es nicht merke. Die System wurden auf diese Weise „infiziert“. Einmal angesteckt, konnte auch eine Neuinstallation von macOS keine Abhilfe bringen. Selbst durch Passwort abgesicherte Systeme waren den Enthüllungen zufolge nicht sicher, da ein Trojaner auf dem Gerät das Passwort aushorchte.

WikiLeaks-Dokumente alt, Sicherheitslücken behoben

Apple gab gegenüber TechCrunch an, dass die Sicherheitslücken bereits geschlossen seien. Man habe die Enthüllungen nur vorläufig überprüft und könne bereits jetzt sagen, dass die Inhalte aktuell keine Relevanz haben.

Eine in den Unterlagen geschilderte iPhone-Sicherheitslücke habe nur das iPhone 3G betroffen und sei bereits 2009 behoben worden. Sicherheitslücken, die Macs beträfen, seien bei allen Geräten, die nach 2013 veröffentlicht wurden behoben worden.

Zudem erklärt Apple, dass man nicht mit WikiLeaks verhandelt habe, um Informationen zu erhalten. Man habe den Betreibern der Plattform aber sehr wohl Informationen zukommen lassen, auf welche Weise man Apple kontaktieren könne, wenn man das denn wollte. Bislang habe man allerdings keine Informationen erhalten, die nicht auch allgemein verfügbar wären. Man setze sich unnachgiebig für die Sicherheit und Privatsphäre seiner Nutzer ein.

Nicht die erste WikiLeaks-Veröffentlichung

Anfang des Monats gab es durch WikiLeaks bereits eine Veröffentlichung durch WikiLeaks, die ein Abhorchen von Apple-Kunden durch die CIA nahelegten. Auch in diesem Kontext wurde schnell deutlich, dass Apple die Sicherheitslücken bereits behoben hat, von denen in den Enthüllungsdokumenten die Rede war.

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