Hardware-Kurztests: Flex 2, SoundCore Sport XL, MiC 96k und mehr - Hack The Mac

Hardware-Kurztests: Flex 2, SoundCore Sport XL, MiC 96k und mehr

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Jeden Monat präsentieren wir spannende Produktneuheiten rund um das iPhone, das iPad und den Mac. In dieser Ausgabe finden Sie unter anderem ein USB-Mikrofon für Podcaster, die bislang wohl günstigsten On-Ear-Kopfhörer von Beats und ein Gimbal für das iPhone.

Flex 2

Fitnesstracker: Der Flex 2 ist ein reduzierter Fitness-Tracker, der mit lediglich fünf LEDs und ohne Display auskommt – visualisiert und ausgewertet wird via Bluetooth verbunden per iPhone-App. Die Sensorik erkennt Aktivitäts- und Schlafphasen und vermag somit die Anzahl der Schritte inklusive zurückgelegter Strecke, geschätztem Kalorienverbrauch und Phasen ohne Aktivitäten zu verfolgen. Der Akku hält dabei mehrere Tage. Schick: Der kompakte Tracker lässt sich sowohl in einem der mitgelieferten Armbänder als auch in Accessoires wie einem Armreif oder Anhänger tragen.

Wertung

Hersteller: Fitbit
Preis: 99,95 Euro
Web: www.fitbit.com
+ Minimalismus, gelungene iPhone-App
wenige Tracking-Funktionen
Note: 2,4
Fazit: Der Flex 2 bietet grundlegende Funktionen zum Fitnesstracking.

SoundCore Sport XL

Bluetooth-Lautsprecher: Was früher das Küchenradio, ist heute der kabellose Lautsprecher. Auch im unteren Preissegment finden sich inzwischen passabel klingende Boxen. Dazu gehört auch der „SoundCore Sport XL“. Im Design gefällig minimalistisch, ist die Box sauber verarbeitet und gegen Spritzwasser geschützt. Auf der Oberseite findet sich ein Satz Bedienelemente, der Ladestatus wird mit drei LEDs signalisiert. Im Test erzielten wir bei mittlerer Lautstärke eine Laufzeit von rund acht Stunden, die Box lässt sich auch als Powerbank nutzen. Der Klang befindet sich auf dem Niveau eines einfachen Küchenradios.

Wertung

Hersteller: Anker
Preis: 59,99 Euro
Web: de.anker.com
+ spritzwassergeschützt, ausdauernder Akku
verzerrt bei hohen Lautstärken
Note: 2,2
Fazit: Der SoundCore Sport XL bietet passablen Klang für kleines Geld.

Beats EP

On-Ear-Kopfhörer: „Willkommen zurück in den 1980er-Jahren“ mag derjenige denken, der die Beats EP in den Händen hält: In seinen kräftigen Farben erinnert das On-Ear-Einsteigermodell an die vor 30 Jahren unter Kindern so angesagten „My first Sony“-Produkte. Der in der Größe anpassbare Kopfhörer sitzt dank guter Polsterung angenehm auf den Ohren. Der Klang? Mit Blick auf die Preisklasse solide, aber mit Schwächen in den Mitten, die mitunter undifferenziert klingen. In der Summe ist der Beats EP ein einfacher, aber funktionaler On-Ear-Kopfhörer, an dem es nicht viel zu meckern gibt.

Wertung

Hersteller: Beats
Preis: 99,95 Euro
Web: de.beatsbydre.com
+ solider Klang, angenehmer Sitz
nicht zusammenklappbar, Mittenschwäche
Note: 2,9
Fazit: Der Beats EP ist ein solider On-Ear-Kopfhörer mit kleinen Schwächen.

MiC 96k

USB-Mikrofon: In das kompakte Kondensatormikrofon MiC 96k sind der für Aufnahmen benötigte Vorverstärker und Analog-/Digital-Wandler bereits integriert – nach dem Anstecken an den Mac ist das Mikro bereits einsatzbereit. Das MiC 96k eignet sich besonders für Sprach- und Gesangsaufnahmen. Der Aufnahmepegel lässt sich direkt am Mikrofon einstellen, die Aufnahmen klingen sauber und voll. Ein Tischstativ wird mitgeliefert, ebenso ein Adapter zum Anschluss an Mikrofonstative. Das MiC 96k ist auch mit Lightning-Verbindungskabel erhältlich, mit dem es sich an iPhone und iPad betreiben lässt.

Wertung

Hersteller: Apogee
Preis: 260,61 Euro
Web: apogeedigital.com
+ guter und voller Klang, 24-Bit-Auflösung
proprietärer Anschluss, teures Lightning-Kabel
Note: 1,2
Fazit: Das MiC 96k überzeugt durch tollen Klang bei einfacher Handhabung.

JBL E55BT

Bluetooth-Kopfhörer: Drei Wochen mit täglich ein bis zwei Stunden des Musikhörens hat es gedauert, bis der E55BT erstmals per USB Energie tanken musste – ein echtes Duracell-Häschen unter den Bluetooth-Kopfhörern. Das sich indes mit bis zu zwei Geräten koppeln lässt – das lästige Neukoppeln bei abwechselnder Nutzung am iPad und iPhone entfällt somit. Klanglich ist der Over-Ear mit MFI-Lizenzierung herrlich unaufgeregt und überzeugt durch einen traumhaft präzisen und nie aufdringlichen Bassbereich auch bei hoher Lautstärke. Dass er vielleicht ein klein wenig fester sitzen dürfte, bleibt letztlich sein Luxusproblem.

Wertung

Hersteller: JBL
Preis: 129 Euro
Web: de.jbl.com
+ hervorragender Klang, vorbildliche Akkuleistung
Note: 1,1
Fazit: Der E55BT schlägt locker auch deutlich höherpreisige Konkurrenten und setzt in seinem Segment schlichtweg Maßstäbe.

Osmo Mobile

Gimbal: Mit dem iPhone aus freier Hand gedrehte Videos machen den Zuschauer mitunter seekrank – auf und ab, nach links und rechts. Nur selten ist das Bild ruhig, nur selten sind Schwenks weich. DJI, bekannt für seine mit Kameras ausgestatteten Multicopter, hat mit dem Smartphone-Haltegriff Osmo Mobile ein Gegenmittel zu Hand. Dazu bedient man sich der Technik, die sonst in den hauseigenen Dronen eingesetzt sind: Eine spezielle Aufhängung über drei Achsen entkoppelt die Kamera von ruckartigen Bewegungen und sorgt so für ein deutlich ruhigeres Bild.

Im Vergleich zum direkten Mitbewerberprodukt, dem „G4 Pro“ von Feiyu, bietet der Osmo Mobile einige handfeste Vorteile. Das DJI-Gimbal verbindet sich kabellos via Bluetooth mit dem Smartphone, um Aufnahmen mit nur einer Hand direkt mit dem entsprechenden Knopf am Haltegriff zu starten. Zudem bietet die Smartphone-Halterung des Osmo Mobile einen Schraub- statt eines Federmechanismus, was für einen deutlich sichereren Halt sorgt. Dass Schwenks im Vergleich zudem etwas weicher ausfallen, ist ein weiteres Argument für den Osmo Mobile, der Heimvideos deutlich aufzuwerten vermag und außerdem ein heißer Tipp für alle Vlogger ist.

Wertung

Hersteller: DJI
Preis: 339 Euro
Web: www.dji.com/de
+ Einhandbedienung
ungewöhnliches Ladekabel birgt Gefahren
Note: 1,6
Fazit: Mit dem Osmo Mobile gefilmt wirken iPhone-Videos deutlich professioneller.

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