Kalender-Spam sorgt für Unmut bei Apple-Nutzern - Hack The Mac

Kalender-Spam sorgt für Unmut bei Apple-Nutzern

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Vermehrt berichten iCloud-Nutzer im Support-Forum von Apple von Spam, der in Form von Kalendereinladungen an sie gerichtet wird. Apple bietet derzeit nur wenig Möglichkeiten, dem Problem Herr zu werden, da die Spammer eine Komfortfunktion bei Termineinladungen ausnutzen.

Per E-Mail versuchen Spammer seit Jahrzehnten, Nutzer zum Kauf unsinniger Dinge zu verleiten oder sie anderweitig in die Falle zu locken. Nun ist bei einigen iOS-Nutzer ein besonders perfides Problem in Form von Termineinladungen aufgetaucht, die beim iPhone, iPad und Mac gleichermaßen aufpoppen. Sie enthalten ebenfalls Werbung. 

Die Spammer schicken E-Mails inklusive Einladungen wahllos an Nutzer. Wenn damit ein iCloud-Account verbunden ist, wird eine Push-Nachricht ausgelöst, und der Termin in der Kalender-App des Betriebssystems angezeigt. Nun könnte man denken, dass so etwas mit einem „Ablehnen“ getan ist. Schließlich bietet die Kalender-App von sich aus die Möglichkeiten “Annehmen”, “Ablehnen” oder “Vielleicht” an. Das Problem: Selbst beim Ablehnen erhält der Absender eine Nachricht und weiß so, dass die E-Mail-Adresse nicht nur existiert sondern auch ein Nutzer dahinter steht. Das löst regelmäßig ganze Spam-Lawinen aus.

Apple wäre also gut beraten, eine Option einzubauen, durch die eine Benachrichtigung des Absenders verhindert wird. Natürlich ließe sich auch ein neuer Kalender anlegen, in den die Kalender-Spams verschoben und dann mitsamt des Kalenders gelöscht werden könnten, doch das dürfte vielen Anwendern zu aufwändig sein. Allerdings wird so verhindert, dass der Absender eine Nachricht erhält, berichtet iPhone-ticker.de.

In den iCloud-Einstellungen unter iCloud.com verbergen sich im Kalender unten links hinter dem Zahnradsymbol mehrere Optionen. Hier sollte unter „Erweitert“ bei Ereignis-Updates der Haken neben „Senden von Änderungen an Ereignissen bestätigen“ entfernt werden.

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Auch bei der Fotos-App gibt es solchen Spam in Form von Einladungen zu freigegebenen Streams. Auch hier gibt es von Apple noch kein Gegenmittel.

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